Sabine von Knobloch - Pfotenfutter & Krallenkrams
Sabine von Knobloch

Über mich

  • Studium der englischen und slawischen Literaturwissenschaft mit Abschluss Magister 1987
  • Übersetzung medizinischer Fachliteratur aus dem Englischen, freiberufliche Tätigkeit, bis 1991
  • Mitarbeit in der Praxis meines Mannes (Allgemeinmediziner) an Rezeption und im Labor
  • Nebenbei Ausbildung zur THP
  • Den ersten Hund bekam ich 1982, danach hatte ich  immer Schäferhunde (bis zu vier auf einmal) und auch lange Zeit Pferde.
  • Bedingt durch das Steckenpferd Medizin, die medizinischen Übersetzungen und die ausgeprägte Neugier hat es sich ergeben, dass ich mich immer mehr in die Tiermedizin eingearbeitet habe. Das Buch von Tom hielt ich für eines der wichtigsten, das in den letzten Jahren erschienen ist, was dann zur Kontaktaufnahme und der Übersetzung führte.
  • 2005 trat ich meinen neuen Nebenjob in einem alteingesessenen Laden für Frischfutter an. Nachdem die Vorbesitzerin aufgrund gesundheitlicher Probleme (es handelt sich um einen echten Knochenjob!) aufhörte, bekam ich von ihrem Vater, Herrn Manfred Janssen, die große Chance, das Geschäft zu übernehmen. Er hat damit mein Leben verändert – und ich möchte ihm an dieser Stelle noch einmal meinen Dank für die Eröffnung der sich daraus ergebenden wunderbaren Möglichkeiten aussprechen!
  • Wenn man viele Hunde hat oder hatte, lernt der entsprechend Interessierte zwangsläufig, sich mit Krankheiten auseinanderzusetzen. Und bei Gebrauchshunden sind Skeletterkrankungen durch die sich daraus ergebenden Einschränkungen natürlich besonders interessant! Die Zusammenhänge mit der Ernährung hat ja auch Kammerer in seinem "Jahrtausendirrtum der Tiermedizin" aufgezeigt. Dies sehr empfehlenswerte Buch gibt es leider nur mehr auf DVD.
  • Übrigens, ganz nebenbei, falls es noch keiner weiß - Grimsel hat HD ED normal... – trotz der „komischen Ernährung“

Work Wonders

...Haben Sie bemerkt, dass die Liste der passenden Nährstoffe Proteine und Fette enthielt – nicht aber Kohlenhydrate? Das kommt daher, dass Hunde, soweit bekannt, keinen Bedarf für Kohlenhydrate in ihrer Ernährung haben! 7 Kohlenhydrate stammen aus den Stärken in Getreide und Zuckern in Früchten.
Zellulose, ein weiteres Kohlenhydrat, verleiht Pflanzen ihre Struktur und sorgt für die riesigen Haufen, die die Fäkalien von Pflanzenfressern gemeinhin ausmachen. Die gelegentliche Gabe einer Scheibe Brot oder etwas übrig gebliebener Pasta wird Ihrem Hund nicht schaden.
Es ist die regelmäßige Fütterung mit kommerziellem, auf Getreide basierendem Fertigfutter – weder chemisch noch physikalisch den Notwendigkeiten entsprechend -, die erhebliche Schäden verursacht.
Getreide in Fertigfutter wird nur unvollständig verdaut und führt zum Absetzen von weichen, voluminösen Kothaufen, die die Parks und Gärten in der ganzen Welt verschmutzen. Haustiere, die mit rohen Karkassen oder rohen fleischigen Knochen gefüttert werden, produzieren nur einen Bruchteil dieses Abfalls, der kaum riecht und in der Sonne kalkig weiß und staubig wird.

Deutsche Übersetzung des Buches von Tom Lonsdale "Work Wonders" von Sabine v. Knobloch