Sabine von Knobloch - Pfotenfutter & Krallenkrams
Pfotenfutter & Krallenkrams
Inh. Frau Sabine von Knobloch
Königsstraße 27 a
26215 Wiefelstede-Leuchtenburg

Telefon: + 49 (0) 44 02 / 695 19 19
Telefax: +49 (0) 44 02 / 69 65 81

info@pfotenfutter-krallenkrams.de

Mein Weg zur Rohfütterung

Seit mehr als 20 Jahren besitze ich Schäferhunde und bin aktiv im Hundesport. Es gab eine Phase während dieser Zeit, in der ich etliche kranke Hunde hatte. 3 Hunde mit HD, einen mit Ellenbogendysplasie und einen Hund mit einer tückischen Autoimmunerkrankung. Das war Dojan...Ein Traumhund, wie man ihn nur einmal im Leben hat. Damals fütterte ich noch normales Trockenfutter. Das war praktisch, bequem und einfach in der Vorratshaltung.

Dojan erkrankte nach einer Impfung  an Morbus Wegener. Schlimme Sache. Schwierig zu diagnostizieren, unheilbar und  beim Hund eigentlich nicht therapierbar. Das Internet ist heute eine Fundgrube. Meine Suche begann, und ich durchforstete etliche amerikanische und australische Internetseiten.

Borreliose-Impfung als Auslöser für Morbus-Wegener?
Ich stieß auf einen Hinweis im Internet, der die Krankheit als Nebenwirkung einer Borreliose-Impfung nicht ausschloss. Und dort traf ich immer wieder auf den Begriff "to barf", den ich übersetzt nur als "sich übergeben" kannte... Aus diesem Grund bevorzuge ich persönlich den Begriff "Rohfütterung".

Auf meine Nachfragen hin wurde mir erklärt, dass die Hunde der betreffenden Leute frisch gefüttert wurden. Mit Fleisch und vor allem mit rohen, fleischigen Knochen. Je länger ich mich damit beschäftigte, umso mehr leuchtete mir das Ganze ein. Über die "gesunde-Hunde-Seite" kam ich dann endgültig zum Frischfüttern und besorgte mir die entsprechende (bis dato nur englischsprachige) Literatur von Tom Lonsdale und Billinghurst.

Deutsche Übersetzung von "Raw And Meaty Bones"

Ich mailte Tom an und frage, ob er an einer deutschen Übersetzung seines Buches interessiert sei. Kaum 8 Stunden später hatte ich die Antwortmail und so ging es dann los. Meine Ausbildung als Tierheilpraktikerin, die jahrelange Arbeit in einer Arztpraxis und mein Studium der Anglistik, boten mir die besten Voraussetzungen für dieses Projekt. Lange Zeit hatte ich medizinische Fachliteratur aus dem Englischen übersetzt und mein erklärtes Hobby war die Tiermedizin (...hätte ich vielleicht auch studiert, wenn mein Abi-Schnitt gereicht hätte...).

Im Netz unter rawmeatybones.com findet man heute das gute Stück: Die deutschen Seiten von Raw And Meaty Bones.

Ziemlich zeitgleich fing ich in einem Laden für Frischfutter an, zu arbeiten. Sonja, die Besitzerin des Geschäftes, hatte gerade einen Bandscheibenvorfall und seit Februar 2007 führe ich den "Hundespezi" in Eigenregie. Monika Janßen, Sonjas Mutter ist mir erhalten geblieben- Gott sei Dank!!

Wir verkaufen natürlich nicht nur Futter, wir beraten (auch bei schwierigen Fällen) und geben gerne Hilfestellung in allen Fragen rund um Hund und Katze.

Ich stellte übrigens meinen geliebten Dojan damals auf Rohfütterung um und es ging ihm temporär deutlich besser. Noch ein Jahr hatte er eine gute Lebensqualität ohne Medikamente. Dennoch verloren wir den Kampf und ich musste ihn schweren Herzens im Alter von 5 Jahren gehen lassen.

Gesund für den Hund?

Ich als Megatrend
Jede Woche sehen wir es wieder. Die Publikumszeitschriften sind voll davon: Ernährungsprogramme noch und nöcher. Woran liegt das?
Wir werden immer älter! Wir wollen auch im Alter nicht verzichten auf eine hohe Lebensqualität. Also heißt es, gesund zu bleiben und dabei auch noch gut auszusehen.
Die Ernährungswissenschaftler, Fitness-Studios, Verlage und die Industrie haben dies seit langem erkannt und nutzen diesen Trend als Motor für innovatives und gewinnbringendes Lebens- und Fooddesign.

Natürliches Futter
Wir wollen uns gesund ernähren, also soll unser Vierbeiner auch nicht darben. Dabei lassen wir jedoch die natürliche Lebensweise und Ernährung unserer Hunde und Katzen ganz außer acht. Die Futterindustrie suggeriert dem Tierfreund seit Jahren erfolgreich, dass man sein Tier mit natürlichem Futter nicht gesund ernähren kann. Und so landen, im festen Glauben, dem Vierbeiner etwas Gutes zu tun, jeden Tag Tonnen industriell gefertigter Tiernahrung in den Näpfen. Junk-Food, oder etwa nicht?

Junk-Food für unsere Tiere?

Jetzt mal ganz ehrlich...würden Sie jeden Tag zu dem namhaften Franchise-Unternehmen gehen, sich dort jeden Tag mit dem gleichen Frikadellen-Brötchen zufrieden geben? Und dann auch noch meinen, dies sei Ihrer Gesundheit zuträglich? Nun ja...
Mein Großvater hatte auf seinem Hof immer Hunde. Diese Hunde bekamen kein Trockenfutter... Diese Hunde bekamen die Reste vom Mittagessen. Oder sie gingen am Schweinetrog vorbei und hielten mal kurz die Nase da rein...
Oder sie bekamen Schlachtabfälle. Fünfzehn, sechzehn Lebensjahre waren für diese Hunde keine Seltenheit. Wo stehen wir heute?
Viele Menschen denken mittlerweile Gott sei Dank um. Qualität gewinnt auf Kosten der Quantität. BIO ist IN weil ICH ein Megatrend ist. Zurück zur natürlichen und gesunden Ernährung - warum nur für mICH? Warum nicht auch für meinen Hund?